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Mönche sind Gottsucher. In Stille und Zurückgezogenheit widmen sie sich intensiv dem Gebet und möchten auf diese Weise so gut wie möglich für das Göttliche offenstehen. Das Leben in einer Abtei bietet dafür gute Voraussetzungen. Die Mönche der Abtei Unsere Liebe Frau von Koningshoeven kommen zu bestimmten Zeiten zusammen, um gemeinsam zu beten. Darüber hinaus verbringen sie auch viel Zeit im persönlichen Gebet sowie mit geistlicher Lesung. Darüber hinaus arbeitet aber auch jeder Mönch.
Leben in einer Abtei
Mönche sind Gottsucher. In Stille und Zurückgezogenheit widmen sie sich intensiv dem Gebet und möchten auf diese Weise so gut wie möglich für das Göttliche offenstehen. Das Leben in einer Abtei bietet dafür gute Voraussetzungen. Die Mönche der Abtei Unsere Liebe Frau von
Koningshoeven kommen zu bestimmten Zeiten zusammen, um gemeinsam zu beten. Darüber hinaus verbringen sie auch viel Zeit im persönlichen Gebet sowie mit geistlicher Lesung. Darüber hinaus arbeitet aber auch jeder Mönch.
Dass Mönche ganz für ihre Mitmenschen dasein wollen, zeigt sich u.a. auch im gastfreundschaftlichen Empfangen von Menschen, die für eine gewisse Zeit die Hektik und Getriebenheit des Alltags hinter sich lassen möchten. Die Klostergemeinschaft bietet ihren Gästen eine Atmosphäre von Stille, Ruhe und Besinnung, wodurch diese leichter wieder zu sich selbst und auch zu Gott finden können.
Ämter und Dienste
An der Spitze einer Mönchsgemeinschaft steht ein Abt (von lat. 'abbas’ = 'Vater'). Die Mönche wählen ihren Abt aus den eigenen Reihen. Dieser leitet mindestens für sechs Jahre die Geschicke des Klosters, kann aber auch ohne zeitliche Begrenzung bis zu seinem 75. Lebensjahr die Leitung der Abtei innehaben. Für die unterschiedlichen Aufgaben und Dienste innerhalb des Klosters ernennt der Abt Mitarbeiter. So ernennt er zum Beispiel einen Prior, der ihn bei Abwesenheit vertreten kann, einen Ökonom, der mit der Klosterverwaltung betraut ist, einen Novizenmeister, der sich um die Ausbildung der Mönchskandidaten sorgt, und einen sogenannten Zellerar, der über alle Angelegenheiten entscheidet, die den Haushalt der Mönchsgemeinschaft betreffen. Daneben hat jeder einzelne Mönch seine je eigene Aufgabe innerhalb der Gemeinschaft. Beispielsweise ist jemand verantwortlich für die Wäsche, für die Putzdienste, für die Küche, für den Speisesaal, für die Tischlerei, für die Buchbinderei, für die Bibliothek, für Sakristei und Kirche, für den Garten, für den Klosterwald, für das Gästehaus usw.
Bei der Leitung der Abtei wird der Abt von seinem Rat unterstützt. Dieser besteht mindestens aus drei Mitgliedern, von denen einer durch die Gemeinschaft gewählt wird. Darüber hinaus gibt es eine Finanzkommission, mit welcher der Abt alle finanziellen Fragen gemeinsam berät. Sämtliche Mönche, die ‚ewige Gelübde’ abgelegt haben – die also ein definitives Band mit der Klostergemeinschaft eingegangen sind – haben im sogenannten Kapitel Stimmrecht. Um gewisse Entscheidungen zu treffen, benötigt der Abt die Zustimmung des Kapitels
Tagesablauf
Die Mönche leben in einem festen Rhythmus. Der Tagesablauf sieht wie folgt aus (die fett gedruckten Gebetszeiten finden in der Kirche oder in der Kapelle statt und sind für Besucher zugänglich).
04.15 Aufstehen
04.30 Nachtwache (vigilien)
05.30 Frühstück, persönliches Gebet und geistliche Lesung
07.00 Frühgebet (laudes) und Eucharistiefeier
08.15 samliche geistliche Lesung
08.45 Morgengebet (terz)
09.00 Arbeit
12.00 Mittagsgebet (sext)
12.15 Mittagessen und freie Zeit
14.30 Nachmittagsgebet (non)
14.45 Arbeit
17.45 Abendgebet (vesper) und Meditation
18.30 Abendessen und freie Zeit
19.30 Nachtgebet (komplet)
An Sonn- und Festtagen findet die Eucharistiefeier um 11.00 Uhr statt.
17.00-18.00 Uhr: Vesper (incl. ½ Stunde Meditation).
Die Psalmen nehmen einen wichtigen Platz im täglichen Stundengebet ein. Innerhalb von zwei Wochen werden sämtliche Psalmen gesungen. Dafür gilt das folgende Psalmenschema, wobei Woche I für die geraden Wochen und Woche II für die ungeraden Wochen des Jahres steht.
Die Wochenordnung beginnt jeweils am Sonntag.
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